Über mich
Die Natur ist meine Quelle
Nicht als Motiv, sondern als Erfahrung von Zeit, Material und Veränderung.
Ich lebe und arbeite in Deutschland und Italien. Natur und Kultur beider Orte prägen meine Wahrnehmung von Licht, Farbe und Struktur und bilden den Resonanzraum meiner Arbeit.
Der Weg zur Kunst war kein gerader. Viele Jahre standen andere Lebensbereiche im Vordergrund – Familie und die Verantwortung für ein eigenes Unternehmen. Erst später rückte die Kunst wieder ins Zentrum meines Lebens.
Ich vertiefte meine Arbeit durch Studien an Akademien, durch das Erlernen verschiedener Techniken, auch der figurativen Malerei und durch intensive Studien zu Materialien und zu Methoden, mit Feuer und Wasser zu arbeiten.
Neue Themen, veränderte Materialien und Arbeitsweisen
werden entstehen im weiteren Prozess.
Meine Kunst verstehe ich als Teil eines größeren Zusammenhangs – in Verbindung mit unseren Gesellschaften, unserer Geschichte und vor allem unserer Grundlage, der Natur.
Von diesem Fokus erzählen meine Bilder. Sie sind eine Begegnung von innerer Wahrnehmung und äußerer Welt.
„Die Farbe ist der Ort, wo unser Gehirn und das Weltall sich begegnen.“
Paul Cézanne im Gespräch mit Joachim Gasquet
Material als Sprache
Ich arbeite mit natürlichen Substanzen wie Steinmehlen, Kreiden, Asche, Erde, Sand, Rost, Wachs, Schellack, Pigmenten, Mineralien und pflanzlichen Elementen aus unterschiedlichen Landschaften. Die Materialien erzählen – von Herkunft, Veränderung und Zeit.
Meine Bilder entstehen nicht als Entwurf, sondern im Dialog. Sie sind Ergebnis eines offenen Prozesses, in dem Beobachtung und Entscheidung, Loslassen und Eingreifen ineinandergreifen.



