Wie ich arbeite

Stille als Anfang – Material als Sprache

Manchmal steht am Anfang ein Gedanke, ein Thema oder ein Eindruck. Dann wähle ich Materialien wie Steinmehle, Kreide, Asche, Sand, Rost, Wachs, Schellack, Mineralien und pflanzliche Elemente.

Keines dieser Materialien ist neutral. Sie erzählen von Herkunft und Erosion im Verlauf der Zeit. Dabei vereinen sich die Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer auf ihre Weise im Bild. Feuer hat dabei eine besondere Kraft der Veränderung.
Der Entstehungsprozess ist spannend, weil er nicht vollständig vorhersehbar ist.
 Er geschieht im Rhythmus von Handeln, Beobachten, Zulassen und neuer Wahrnehmung.

Einer Geste folgt die Betrachtung und Beobachtung. Schichten entstehen, brechen auf, verdichten sich und lösen sich wieder. Risse, Verwerfungen und Vertiefungen bilden sich – ähnlich wie in geologischen oder organischen Prozessen der Natur und auch in uns.

Gegensätze und Zwischenräume

Meine Themen sind Übergänge und Ambivalenzen, die Räume zwischen den Polen, instabile Formen, in denen sich etwas zeigt und zugleich entzieht.

Die Arbeiten entstehen aus der Wahrnehmung und Beobachtung natürlicher Prozesse wie

  • Wachstum und Verfall
  • Aufbau und Erosion
  • Verdichtung und Auflösung
  • Kargheit und Opulenz
  • Ruhe und Bewegung

  • Schönheit und Verwandlung

Diese Gegensätze begegnen mir auch in unseren Lebensphasen – nicht als feste Zustände, sondern als Elemente von Wandel.

Nichts verpassen!

Erleben Sie neue Arbeiten und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen meines Schaffens, wo Ideen entstehen und Formen ihren Ausdruck finden.